Weißwein

Der Weißwein entsteht durch die alkoholische Gärung mit Weinbeeren/Weintrauben, die helles Fruchtfleisch besitzen. Auch eine rote Rebsorte kann Weißwein herstellen, da die Farbstoffe nur in den Schalen (mit Ausnahme der Färbertrauben) enthalten sind. In Deutschland wird Weißwein allerdings nur aus hellen Trauben hergestellt.
Das Traubenmost aus der Weinlese wird vorgeklärt und durchläuft die alkoholische Gärung. Nach der Gärung wird der Wein dann nochmals stabilisiert und geklärt.
Solange sich das Traubenmost im Gärungsprozess befindet, wird er auch Federweißer genannt, dieser auch an Beliebtheit gewonnen hat. Wenn das Traubenmost komplett durchgegoren wird, wird ein trockener Weißwein erzeugt. Unterbricht der Winzer die Gärung vorzeitig, erhält man je nach Menge des noch unvergorenen Restzuckers einen halbtrockenen oder lieblichen Weißwein.
Im Vergleich zum Rotwein wird der Weißwein nicht aus der Maische sondern aus dem Traubenmost vergoren und die Kelterung ist technisch aufwändiger.
Damit Weißwein seine strohgelbe bis goldgelbe Farbe erhält, muss das frühzeitige Abpressen des Beerensaftes stattfinden. Der Weißwein bzw. das Traubenmost enthält viele Mineralstoffe wie z.B. Natrium, Kalium und Magnesium.   
Außerdem wird Wein geschwefelt, damit er länger haltbar ist und vor bakteriellen Verderb geschützt wird. Jedoch erhält nicht nur italienischer Wein und deutscher Weißwein im Gegensatz zum Rotwein einen geringeren Anteil an Histamin, das Abwehrfunktionen bewirkt.
Weißwein ist zudem ein Grundwein für Schaumweine und er wird in der Gastronomie auch als Mischgetränk z.B. als Weinschorle oder Laternmaß serviert. Auch in der Küche ist Weißwein sehr beliebt, so werden trockene oder halbtrockene Weißweine auch als Weinschaumsoße zubereitet oder bei der Zubereitung mancher Speisen hinzugefügt.